Hörbeispiele

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Geräuschlegende

Das Knistern
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Legende1 Das laute "agh agh"
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InfoLegende1 Das "knarzende Gurren"
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InfoLegende1 Das Klopfen
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Das Knistern

„Die Knallkrebse (Alpheidae), auch Pistolenkrebse, zeichnen sich dadurch aus, dass sie mit einer der beiden Scheren ein sehr lautes Geräusch erzeugen können. Die Krebse stoßen mit der Knallschere blitzschnell einen Wasserstrahl aus, der eine Kavitationsblase bildet, welche mit einem sehr lauten Knall implodiert. Bei der Implosion entsteht zudem ein Lichtblitz mit einer Temperatur von über 5000 Kelvin.[1] Diese Waffe setzen sie als Warnung, im Kampf mit Artgenossen oder beim Beutefang ein. Kleine Krabben, Würmer und kleine Fische können durch den Druck betäubt werden. Ein in ein Glasgefäß gesetzter Krebs kann dieses sprengen. Die Schere kann bei Verlust nachwachsen.

Vorkommen
Knallkrebse leben in Korallenriffen des Indopazifik und der Karibik und in allen Meeren gemäßigter Breiten. Die Krebse wurden während des Zweiten Weltkriegs bekannt, als sie die Sonarortungen des Militärs durch die Knallgeräusche störten.

Verhalten
Einige Angehörige dieser Familie leben mit Grundeln oder Seeanemonen in Symbiose. Sie werden deshalb auch Symbiosegarnelen genannt. Synalpheus carinatus und Synalpheus stimpsoni leben mit Haarsternen, wobei es vom Letzten mehrere Farbvarianten gibt, angepasst an die Färbung des Wirtes. Im Jahr 2001 entdeckte der amerikanische Meeresbiologe Craig Smith, dass der Knallkrebs Synalpheus regalis ein staatenbildendes Tier ist. Bis zu 16.000 Einzeltiere leben im Innern von Schwämmen. Die Tiere haben wie bei Ameisen und Termiten Funktionen wie Königin, Arbeiter und Soldat. Es ist das erste bekannte Beispiel von Staatenbildung bei einem im Meer lebenden Tier.“1

Das laute „agh agh“

Dieses Geräusch geben Froschfische von sich.

Die hier zu hörende Art lebt in Korallenriffen des mittelamerikanischen Pazifikraums. Sie erzeugen die Geräusche mit Hilfe ihrer Schwimmblase. Der Froschfisch ist hauptsächlich nachtaktiv. Wir vermuten, das wir bei den Aufnahmen am Anfang der DVD Zeuge wurden einer „Balznacht der Froschfische“.

1.Das „knarzende Gurren“

Das knarzende Gurren gaben wahrscheinlich grüne Moränen von sich, da jedes Mal wenn wir dieses Geräusch aufnahmen große Tiere in der Nähe waren.

Das Klopfen

„Die Knurrhähne (Triglidae) sind eine Familie bodenbewohnender Meeresfische. Sie kommen in allen Schelfmeeren vor und leben bevorzugt auf sandigem oder weichem Grund, in dem sie mit ihren verlängerten Flossenstrahlen nach Nahrung stochern. Die Tiere leben in Wassertiefen bis 400 Metern. Namensgebend für die Familie ist die Fähigkeit, knurrende oder grunzende Geräusche von sich zu geben. Diese Geräusche erzeugen die Fische mittels eines Muskels der die zweikammerige Schwimmblase zum Vibrieren bringt. Die Nahrung der Knurrhähne besteht aus kleinen Fischen, Krebstieren und Weichtieren.“1